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Warum Google Ads im B2B kein Bauchgefühl mehr sein darf

By, admin
  • 15 Sep, 2025
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In vielen B2B-Unternehmen wird Google Ads immer noch wie ein Schnellschuss behandelt. Ein paar Keywords werden eingebucht, ein knappes Budget festgelegt – fertig. Doch in einer Zeit, in der die Klickpreise steigen, die Entscheidungsprozesse komplexer werden und der Wettbewerb auf Augenhöhe stattfindet, reicht das nicht mehr aus.

Wer heute qualitativ hochwertige Leads über Google Ads gewinnen möchte, braucht eine datengetriebene, strukturierte Strategie. Es geht nicht mehr um Masse, sondern um Relevanz. Nicht um Sichtbarkeit, sondern um Zielgenauigkeit.

Bauchgefühl führt in die Irre

Gerade im B2B-Bereich sind die Zielgruppen kleiner, spezieller und oft schwer greifbar. Entscheidungen werden spät getroffen, und zwar durch mehrere Beteiligte über mehrere Touchpoints hinweg. Wer hier mit generischen Keywords arbeitet oder sich auf seine Intuition verlässt, verursacht schnell hohe Kosten ohne Wirkung.

Ein datenbasierter Ansatz hilft dagegen, genau die Anfragen zu generieren, die wirklich zählen. Dazu gehören:

  • Zielgerichtetes Tracking (nicht nur “Conversion”, sondern welche?)
  • Auswertung von Suchanfragen und Landingpage-Verhalten
  • Kontinuierlicher Ausschluss irrelevanter Suchbegriffe
  • Bewertung der Conversion-Qualität, nicht nur der Menge

Was zählt, ist Lead-Qualität

Auf den ersten Blick sehen viele Kampagnen gut aus: Die Klickrate passt, die Kosten pro Klick sind in Ordnung und es kommen Conversions herein. Doch was passiert danach? Handelt es sich um Anfragen mit Budget, Entscheidungsreife und echtem Interesse? Oder sind es generische Kontaktaufnahmen ohne Substanz?

Genau hier ist eine saubere Datenbasis entscheidend. Denn nur, wer weiß, welche Leads zu echten Kunden werden, kann Google Ads so steuern, dass der Fokus auf Qualität statt Quantität liegt.

Intelligente Steuerung statt "Kampagne laufen lassen"

Google bietet mit Ziel-CPA, Conversion-Werten und Performance Max starke Tools. Aber nur, wenn man sie richtig nutzt. Das Ziel besteht darin, Google nicht blind zu machen, sondern das System mit echten Signalen zu füttern.

  • Aussagekräftige Conversion-Events (z. B. “Kontaktformular mit Projektangaben gesendet”)
  • Conversion-Werte nach Qualität priorisieren
  • Schlechte Leads auswerten und gezielt ausschließen

Fazit: Wer steuert, gewinnt

B2B-Leadgenerierung mit Google Ads ist heute kein „Nice-to-have” mehr, sondern ein strategisches Instrument. Doch sie funktioniert nur, wenn sie nicht auf Bauchgefühl, sondern auf belastbaren Daten basiert.

Wer seine Zielgruppe kennt, echte Conversion-Ziele definiert und seine Kampagnen kontinuierlich optimiert, spart nicht nur Geld, sondern gewinnt auch die Leads, die das eigene Geschäft wirklich voranbringen.